Deutsch-polnischer Freundschaftspass 2026: Bewerbung beendet – diese Fristen gelten jetzt

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Zwei junge Erwachsene am Bahnsteig als Symbolbild für den Deutsch-Polnischen Freundschaftspass 2026

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient als Symbolbild.

Stand: 23. September 2026. Die Bewerbungsphase für den Deutsch-Polnischen Freundschaftspass ist beendet. Bewerbungen waren vom 15. September 2026 um 12:00 Uhr bis zum 22. September 2026 um 12:00 Uhr möglich. Die offizielle Plattform ist inzwischen geschlossen; eine nachträgliche Bewerbung ist derzeit nicht vorgesehen.

Wer sich rechtzeitig beworben hat, sollte jetzt E-Mail-Postfach und Spamordner im Blick behalten. Die ausgewählten Teilnehmer sollen spätestens am 2. Oktober 2026 um 23:59 Uhr benachrichtigt werden. Danach läuft eine kurze Aktivierungsfrist.

Der Freundschaftspass auf einen Blick

Merkmal Regel
Pässe für Bewerber aus Deutschland 30.000
Pässe für Bewerber aus Polen 30.000
Alter 18 bis 27 Jahre nach den Stichtagsregeln
Bewerbungszeitraum 15. bis 22. September 2026, jeweils 12:00 Uhr
Status Bewerbung beendet
Benachrichtigung spätestens 2. Oktober 2026
Reiseleistung 7 flexible Reisetage innerhalb eines Monats in Polen plus Fahrt zur Grenze und zurück
Reisezeitraum 1. November 2026 bis 31. Oktober 2027

Wer durfte sich bewerben?

Für die deutsche Bewerbungsplattform war ein rechtmäßiger Wohnsitz in Deutschland erforderlich. Bewerber mussten am 15. September 2026 mindestens 18 Jahre alt sein und durften am 31. Oktober 2027 noch nicht älter als 27 Jahre sein. Zusätzlich waren eine gültige E-Mail-Adresse, das vollständige Onlineformular, ein Quiz und eine Schätzfrage erforderlich.

Pro Person war nur eine Bewerbung erlaubt. Der Veranstalter darf vor Ausstellung des Passes Nachweise zu Identität, Alter und Wohnsitz anfordern. Falsche oder mehrfach eingereichte Angaben können zur Disqualifikation führen.

Wie wurden die Gewinner ausgewählt?

Der Pass wurde nicht einfach nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ verteilt. Zunächst zählten die Antworten auf die Quizfragen. Bei gleicher Punktzahl entschied die Schätzfrage über die Rangfolge. Blieben Bewerber danach gleichauf und waren nicht genügend Pässe verfügbar, war eine Auslosung vorgesehen.

Nicht ausgewählte Bewerber werden nach den Teilnahmebedingungen als erste Kandidaten auf eine Warteliste gesetzt. Das ist wichtig, weil nicht aktivierte oder wegen fehlender Nachweise zurückgezogene Pässe später neu vergeben werden können.

Was Bewerber jetzt tun sollten

  1. E-Mail-Postfach und Spamordner bis einschließlich 2. Oktober regelmäßig prüfen.
  2. Bei einer Zusage Identitäts-, Alters- oder Wohnsitznachweise zügig bereitstellen.
  3. Den mobilen Pass spätestens am 13. Oktober 2026 um 23:59 Uhr in der Rail Planner-App aktivieren.
  4. Name und Geburtsdatum exakt mit dem verwendeten Ausweisdokument abgleichen.
  5. Vor der Reise Reservierungspflichten und Zusatzkosten für die geplanten Züge prüfen.

Wer den Pass nicht fristgerecht aktiviert, verliert ihn. Er kann dann an eine Person auf der Warteliste weitergegeben werden. Neu zugeteilte Pässe sollen am 16. Oktober ausgestellt werden und müssen spätestens am 27. Oktober 2026 um 23:59 Uhr aktiviert sein.

Was ist im Pass enthalten?

Für Gewinner mit Wohnsitz in Deutschland umfasst der mobile Interrail-Pass die Bahnfahrt vom Wohnort zur polnischen Grenze und zurück sowie eine unbegrenzte Zahl von Zugfahrten innerhalb Polens an 7 frei wählbaren Reisetagen innerhalb eines Monats.

Der Beginn dieses Monats kann zwischen dem 1. November 2026 und dem 1. Oktober 2027 gewählt werden. Das Startdatum lässt sich vor dem ersten Geltungstag in der Rail Planner-App auf einen früheren Termin ändern. Wer noch unsicher ist, soll nach den offiziellen Hinweisen zunächst ein spätes Startdatum wählen und es später vorziehen.

Welche Kosten bleiben trotzdem?

Der Freundschaftspass ist kostenlos, deckt aber nicht automatisch alle Reisekosten. Verpflichtende Sitzplatzreservierungen müssen separat bezahlt werden. Ebenfalls nicht enthalten sind Unterkunft, Verpflegung, Versicherungen, persönliche Ausgaben und sonstige Zusatzleistungen.

Der Pass ist persönlich, nicht übertragbar und wird ausschließlich als mobiler Pass ausgegeben. Für Aktivierung und Verwaltung sind ein kompatibles Smartphone, die Rail Planner-App und zeitweise eine Internetverbindung erforderlich.

Kann man sich jetzt noch bewerben?

Nein. Die Registrierung wurde am 22. September 2026 um 12:00 Uhr geschlossen. Wer die Frist verpasst hat, kann aktuell keine reguläre Bewerbung mehr einreichen. Die Warteliste besteht nur aus Personen, die am abgeschlossenen Auswahlverfahren teilgenommen haben.

Als Alternativen kommen reguläre Tickets nach Polen oder ein normaler Interrail-Pass infrage. Für weitere europäische Bahnreisen bietet unser Überblick neue Zugverbindungen in Europa 2026 zusätzliche Planungsideen.

Fazit

Der Deutsch-Polnische Freundschaftspass ist ein außergewöhnlich attraktives Jugendmobilitätsangebot, doch die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Für rechtzeitig registrierte Bewerber zählen jetzt drei Termine: Benachrichtigung bis 2. Oktober, reguläre Aktivierung bis 13. Oktober und mögliche Neuvergabe an Wartelistenkandidaten ab 16. Oktober. Wer keinen Antrag gestellt hat, kann nur auf eine spätere Neuauflage hoffen oder reguläre Polen- und Interrail-Tarife vergleichen.

Quellen