Startklar für den Winter? Weichen müssen stündlich überprüft werden

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Heute sollte wohl fast überall in Deutschland der Winter eingekehrt sein. Über Nacht sind teils über 15 cm Neuschnee gefallen, was sich natürlich auch auf den Personen Nah- und Fernverkehr der Bahn auswirkt.

Laut Aussagen der Bahn, verfügen nun mittlerweile über 48.000 Weichen, die auf Strecken mit fahrplanmäßigem Personenverkehr zum Einsatz kommen, über eine eigene Heizung. Gem. aktuellen Richtlinien müssen ferngestellte Weichen, Gleissperren, FLachkreuzungen und Riegel in einem Intervall von 24 Stunden mindestens ein mal umgestellt werden, um eine weiterhin volle Verfügbarkeit zu gewährleisten. Für hochfrequentierte Strecken, welche über keine Heizung verfügen, sind extra weitere Servicemitarbeiter eingestellt worden, um die Weichen/Gleise von blockierendem Eis und Schnee zu befreien.

Nun aber zum Kasus knaxus…Laut Bahnangaben, besitzt man insgesamt über 77.080 Weichen, wovon gerade einmal 48.000 über eine integrierte Heizung verfügen. Letzten Winter gab es massive Probleme bei Gleisen und Weichen die dem Sinn nach als Gegengleise dafür verwendet werden, Überleitungen für Fahrten ins Gegengleis oder Überholungen zu ermöglichen.

Gerade im Winter, wenn Züge am Bahnsteig, aufgrund schlechter Witterungsbedingungen am Bahngleis liegen bleiben, würde ein Ausweichen auf eine Gegengleisanlage die Probleme drastisch reduzieren.

Dies ist ein abgewandelter Auszug aus einem Bericht
der DB Welt,initiiert durch ein eMail Schreiben von 
Steffen Hartwich

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